Nadja Petrat berichtet aus Auckland (Neuseeland)

Ich hatte vor circa 2 Wochen mein "Bergfest" in Auckland.
Ein Jahr aus meinem noch jungen Leben spende ich in meinem Traumland Neuseeland in der größten Stadt des Landes, in Auckland.
Ich bin so glücklich hier und möchte am liebsten gar nicht mehr nach Hause, da es schon seit über 6 Jahren mein großes Traum war ins Land der großen weißen Wolke zu reisen und die Kultur der Maori kennzulernen.
Leider ist die Hälfte meiner Zeit schon vergangen, doch ich hatte bis hierher eine wunderbare Erfahrung und sehr viele Eindrücke von dem Leben auf der anderen Seite der Erde, die mir keiner mehr nehmen kann.
Mein Flieger landete am 7.7. in Auckland und ich wurde dort schon freudig von meiner "Mutter-für-ein-Jahr" empfangen und ganz herzlich aufgenommen.
Was mir von Anfang an auffiel, war, dass die Kiwis sehr aufgeschloss, freundlich und viel gelassener sind als wir, ich denke in einigen Lebensweisen sollten wir uns bei den Kiwis eine Scheibe abschneiden.
Meine Gastmutter hatte eine große Familie: 3 erwachsene Söhne mit Freundinen und 3 Enkelkinder, für manche Familien in Deutschland vielleicht nicht groß, doch ich komme aus einer vergleichsweise kleinen Familie.
Meine Brüder waren am Anfang noch etwas zurückhaltend,besonders der mittlere, der mit uns zu Hause lebt, da sie nicht wussen, was ise von alle dem halten sollten, ein junges Mädchen aus Deutschland, so weit weg von Neuseeland, die am Anfang häufigst gestellte Frage war "Was für Musik magst du", die Kiwis lieben Musik.
Mitlerweile komme ich sehr gut mit meinen Brüdern und auch dem Rest der Familie klar, der mittlere ist wie ein richtiger Bruder für mich, den ich in Dutschland mit zwei kleineren Schwestern, nie hatte.
Ich wurde von allen in alle Aktivitäten und Unternehmung mit eingegliedert und hatte schon unglaublichen Spass.
Mit der Schule gab es zu Anfang einige Probleme, da ich nicht die Fächer bekam, die ich gerne gehabt hätte, ich bin nach Neuseeland gekommen, um Te Reo Maori, die Maorisprache zu lernen, doch da ich in der Mitte des Kiwijahres kam, war es für mich nicht möglich, das auszuüben.
Da wir um die 10 deutsche Schüler an meiner Schule, der Onehunga Hi, waren, fühlte man sich nicht ganz allein in einem für sich fremden Land, außerdem gibt es an der Schule mehrere Ansprechpartner, an die ich mich schon einige Male wegen Fragen gewendet habe.
Gleich von dem ersten Schultag an bekam jeder internationale Schüler einen Kiwischüler, der uns die Schule zeigte und uns in den ersten Tage mit in den Unterricht nahm, bis wir schließlcih unsere Stundenpläne bekamen.
Das war eine große Hilfe für mich, die Räumlichkeiten und die Menschen kennenulernen, denn ich wurde den Freunden meines "Buddies" vorgestellt und die stellten mich ihren Freunden vor, so hatte ich von den ersten Tagen Leute, an die ich mich wenden konnte und Freundschaften aufbaute.
Schule an sich ist gut, man hat eine große Auswahl an Fächern und Sportaktivitäten von denen man wählen kann, die Lehrer versuchen alle Schüler auf dem gleichen Lernlevel zu haben und machen es jedme verständlich, was für gute Schüle teilweise etwas langweilig wird.
Jeder Tag besteht aus 5 Stunden, und zwar richtigen 60 minütigen Studen und man hat nach zwei Stunden Interval und nach wieder zwei Stunden Lunch.
Monatags habe ich Assembly, bei der ein oder zwei Jahrgänge in einer großen Halle sitzen und der Direktor eine Ansprache hält, es wird über gute Schüler und Erfolge der Sportmannschaften gesprochen.
Das Leben in der Schule ist sehr unterschiedlich zu dem in Deutschland aber eine Erfahrung wert.
Ich war schon in Deutschland doch bin in Neuseeland viel selbstständiger geworden, da ich in einigen Situationen auf mich allein gestellt war und mir selber zu helfen wissen, doch die Leute sind sehr hilfsbereit und ich fühlte mich schnell sicher.
Eine andere Sache ist, wenn man in Neuseeland ist muss man reisen, somit bin ich sehr froh, dass ich dafür ein Jahr zeit habe, ich habe schon viel von der Nordinsel gesehen und vor allem von Coromandel, denn dort haben wir, wie viele Kiwis über Neuseeland ein Wochenendhaus, wo wir von einer Hektischen Woche relaxen.
Im April werde ich die Südinsel erkunden und auf jeden Fall Bungee Jumping gehn, ein "Must Do" in Neuseeland.
Letzten Endes ist noch zu sagen, wenn ihr nach Aotearoa kommt, bleibt für mindestens ein halbes Jahr,wenn es möglich ist, genießt es hier, denn diese Erfahrung werdet ihr nie wieder bekommen, und vor allem fürchtet euch nicht vor dem Englisch, die Kiwis sprechen vergleichsweise schnell aber daran gewöhnt man sich, und ich habe schon nach kurzer Zeit an alle das gewöhnt.
Also scheut nicht zurück, geht raus in die Welt und erlebt eine unvergessliche Zeit!!!

Liebe Grüße eure Nadja

Onehunga High School
 

Fotos zu diesem Bericht

Dein High School Aufenthalt - optimal mit GIVE
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