Kim Haaf berichtet vom Orewa College - Orewa (Nordinsel / Neuseeland)

Hey

Ich bin Kim und  war für 6 Monate in der Nähe von Orewa auf der Nordinsel Neuseelands. Als wir den langen Flug hinter uns hatten wurden wir am Flughafen in Auckland schon erwartet. Nach einer kleinen Einführung wurden wir von unseren Gastfamilien für die 1. Woche abgeholt, da wir die 1. Woche eine Einführungswoche in Auckland hatten. In der Gastfamilie haben noch zwei andere deutsche Mädels gewohnt, mit denen ich mich sehr gut verstanden habe. Wir sind frühs immer zusammen nach Auckland mit dem Bus gefahren und haben schon allein in dieser Woche sehr viele neue Eindrücke bekommen, was sehr gut war denn danach hatte man ein bisschen was von der Umgebung gesehen und man hat auch ein paar wichtige Sachen gelernt. Nach der 1. Woche ging es dann in die richtige Gastfamilie. Wir sind alle zusammen mit dem Bus nach Orewa gefahren und wurden dort schon von unseren neuen Gastfamilien erwartet, die uns gleich mit nach Hause genommen haben, nach 10 Minuten bin ich mit meiner Gastmama an unserem Haus angekommen, das in Stanmore bay in Whangaparaoa liegt. Daheim wurde ich schon eifrig von meiner Gastschwester und meinem Gastpapa erwartet. Unser Haus war total schön mit Ausblick aufs Meer zu allen Seiten. Ich war grad mal fertig meine ganzen Sachen auszupacken wollte mich meine Gastfamilie dem ganzen Rest der Familie vorstellen, also keine Sekunde Zeit um über daheim nachzudenken oder Heimweh zu bekommen. Zwei Tage später war mein 1. Schultag, an dem wir uns mit allen Internationals getroffen haben und erstmal alle Fächer gewählt haben, die Fächerauswahl fand ich total cool und ganz anders als in Deutschland, da man einfach die Fächer wählen kann die man mag und es ganz andere Fächer gibt als in Deutschland, zum Beispiel Tanzen, Catering, Fashion usw. natürlich hab ich auch ein paar normale Fächer, wie englisch, französisch, Sport, gewählt. Mit dem richtigen Stundenplan haben wir erst ein paar Tage später begonnen. Am Anfang war es sehr verwirrend jede Stunde ein anderes Klassenzimmer zu finden, aber meistens war noch mindestens ein anderer international in meiner Klasse also konnten wir die Klassenzimmer gemeinsam suchen. Die Lehrer waren auch sehr verständnisvoll und haben einem immer geholfen wenn man was gebraucht hat. Jeden Tag von 8.40-9.00 bin ich in meine Formclass gegangen, da wurden alle Neuigkeiten von der Schule besprochen und manchmal einfach nur gequatscht einmal in der Woche hatten wir assembly, in der jahrgangsstufen-assembly wurden vom Dean immer  Neuigkeiten vorgetragen und danach gab es meistens einen Vortrag über eine Universität in Neuseeland, aber nur in der 13. Klasse, da die das letzte Jahr vor sich haben und damit Optionen vorgestellt bekommen haben, was sie nach der Schule studieren können. Am meisten mochte ich aber die Houseassembly, in der Schule gab es verschiedene Häuser und es gab immer Wettkämpfe und jedes mal in der assembly wurde bekanntgegeben auf welchem Platz unser Haus ist und die Stimmung war einfach hammer, weil  daraus eine Art Show gemacht wurde mit aufgedrehter Musik und lustigen Spielen oder Tanzaufführungen. Nach einiger Zeit hat man sich an den Ablauf in der Schule gewöhnt. Nach der Schule hab ich eigentlich immer was mit Freunden gemacht im Sommer waren wir jeden Tag nach der Schule am Strand, am Wochenende hab ich was mit meiner Gastfamilie gemacht z.B. waren wir einmal in Russell direkt am Strand campen, das war total schön, wir sind frühs aufgewacht und man konnte vom zelt aus den Sonnenaufgang überm Meer beobachten. Die Schule hat auch viele Ausflüge angeboten, ich war in bay of islands, dort sind wir mit dem Boot aufs Meer rausgefahren und haben Delfine gesehen und in Northland war ich auch, da haben wir cape reinga angeschaut, das war so schön dort, also ich empfehle es jedem das anzuschauen und sandboarden waren wir auch noch, das hat total Spaß gemacht, außer dass man danach den ganzen Mund voller Sand hatte :D Sonst hab ich oft was mit Freunden gemacht, wir sind  oft nach Albany in die Shopping mall gefahren, da hat man ca eine halbe stunde mit dem Bus gebraucht oder wir sind nach Auckland das waren auch nur 45 Minuten mit dem Bus. Im Winter waren wir dann nicht mehr so oft am Strand, obwohl es an manchen Tagen noch erstaunlich warm war, denn sobald die Sonne scheint wird es relativ warm, aber ich hab mich im Winter dann mit ein paar Freunden im Fitnessstudio angemeldet wo wir dann fast jeden Tag waren und Kurse wie Zumba oder bodystep belegt haben, also es gab keinen Tag wo ich mal nichts zu tun hatte. Die 6 Monate gingen so wahnsinnig schnell rum und so ging es leider aufs Ende zu. Viele von meinen Freunden sind schon früher nach Hause gegangen also wurde es immer leerer im Internationalroom. In den letzten 3 Wochen sind meine Eltern rüber gekommen nach Neuseeland. Wir sind dann noch zusammen rumgereist in den Norden und Süden und die letzten Tage haben wir dann bei meiner Gastfamilie verbracht, für die war es gar kein Problem, dass meine Eltern bei ihnen gewohnt haben. Der Abschied viel dann richtig schwer, aber ich hoffe ich werde noch mal zurück nach Neuseeland kommen. Meine Gastschwester hat sich dann entschlossen eine Europatour zu machen und hat uns schon 1 Woche nach unserer Ankunft in Deutschland bei uns daheim besucht J

 

Also es war echt die beste Entscheidung, die ich machen konnte, nach Neuseeland zu gehen. Ich hab so viele tolle Leute dort kennengelernt, unglaublich schöne Natur gesehen und ich hatte wirklich Spaß in der Schule J

 

Liebe Grüße

Kim Haaf