Eva Johanni berichtet vom Orewa College - Orewa (Nordinsel / Neuseeland)

Neuseeland – 3 Monate am anderen Ende der Welt

 

Es begann an einem Donnerstag im trüben München, als mein Flieger über London und Los Angeles nach Auckland startete. Die Flüge waren endlos lang, ich habe viel geschlafen, aber dank Air New Zealand hatte jeder seinen eigenen kleinen Fernseher und konnte zwischen vielen Filmen, Sendungen und Musikalben wählen.

Irgendwann kam ich dann doch in Auckland an. Wurde gleich von meiner 1. Gastmutter für die Vorbereitungswoche herzlich begrüßt, sie war total nett und aufgeschlossen und ich hab mich sofort wohl gefühlt! Die erste Woche war relativ stressig, Martina Jacques (die Betreuerin in Auckland) hat viel geplant und wir waren sehr viel unterwegs (Schlaf war schon wieder Mangelware ;) )

Wir waren auf einer Insel in einem Outdoor Education Camp, haben in einem Maori Marae übernachtet, und und und.. J Und auf einmal war die erste Woche schon vorbei!

Am Samstag wurde ich von meiner 2. Gastmutter abgeholt, die mich mit nach Red Beach (in der Nähe von Orewa,wo ich auch zur Schule ging) genommen hat. Sie hatte ein gemütliches kleines Haus, und mein Zimmer war perfekt J  Ein großes weiches Bett,  ein großer Schrank, ein Schreibtisch. Zwar nicht so groß wie in Deutschland, aber  trotzdem sehr schön J

Die nächsten Tage hat mich Anne-Marie (meine Gastmutter) die Gegend gezeigt, da ich ja noch nicht wirklich jemanden kannte. Wir waren zusammen am Strand, auf Waiheke (wunderschöne Insel in der Nähe von Auckland) und am Montag begann auch schon die Schule.

Zuerst ist man total aufgeregt, aber eigentlich gibt es überhaupt keinen Grund! Alle Lehrer und Schüler sind total hilfreich, falls man nicht weiß wo man hin muss, oder was man tun soll J! Außerdem hatten wir einen international Dean, Judy, sie hat sich immer um alle gekümmert und war wirklich bei JEDEM Problem für uns da!

Ich habe viele neue Fächer belegt, wie z.B. Photography, Catering,Carpentry, Art Painting.. Da ich nur 3 Monate weg war, dachte ich mir,muss ich es mit Mathe erst gar nicht versuchen :D

Eigentlich ging fast jeder gerne in die Schule, dass einzige das störte war, das frühe aufstehen, aber auch das nimmt man in kauf ;)!

Nun zum allgemeinen Leben in Neuseeland.. Die Cookies sind der hammer, es gibt Kitkat mit cookie and cream Füllung..  ;) sonst, die Leute sind viel offener, hilfsbereiter und überhaupt nicht so oberflächlich wie in Europa! Meistens sind sie gut drauf, und sind immer sehr an einem interessiert,   (wie es einem geht wird man pro Tag 100 mal gefragt ;) )

Ich hoffe der Bericht hat euch einen kleinen Einblick in meine 3 Monate gegeben und hoffentlich viel Spaß im Ausland!