Rahel Strupp berichtet aus Montréal (Québec / Kanada)

Meine 5 Monate in Montréal (Québec)

Seitdem sich einmal zwei Organisationen für Auslandjahre bei mir in der Schule vorgestellt haben und von einigen Erlebnissen berichtet haben, war mir klar, dass ich so etwas unbedingt auch machen will.

Ich habe mich für die Provinz Québec im Osten Kanadas entschieden, da ich unbedingt mein Französisch verbessern wollte und mich diese französischsprachige Region in Mitten eines anglophonen Kontinents sehr neugierig gemacht hat.

Nach vielen Formularen, anderem Papierkram und dem Abschied von deutschen Freunden und Familie saß ich dann am 25. August im Flugzeug nach Montréal. Mit meiner Gastfamilie hatte ich schon vorher über Emails Kontakt aufgenommen.

Ich hatte zwei Gastgeschwister in Lasalle dem Stadtteil von Montréal den ich für ein halbes Jahr Zuhause nennen konnte.  Roxane (17 Jahre) und Gabriel (15 Jahre).

Ich wohnte nicht weit von meiner Schule dem Collège St. Anne und konnte es mit dem Bus erreichen. Dort hat es mir auch sehr gut gefallen. Was wirklich cool war, ist dass man dort Schuluniformen tragen muss. In Québec sind Chemie, Biologie und Physik in „Sciences“ zusammengefasst und ich hatte Stunden in Mandarin. Die Kanadier sind wirklich ein ausgesprochen freundliches Volk und an meinem ersten Schultag waren auch Alle nett zu mir, aber auch sehr neugierig. Nach einiger Zeit habe ich auch wirklich gute Freunde gefunden mit denen ich viel unternommen habe wie Eislaufen oder ins Kino gehen.

 Montréal ist wirklich eine sehr multikulturelle Stadt. An jeder Straßenecke hört man eine andere Sprache aber natürlich sind Französisch und Englisch am meisten verbreitet.

Meine Gastfamilie war wirklich toll! Sie waren furchtbar nett und haben mir viel unternommen. Gleich in der ersten Woche waren wir in Québec-City, eine wirklich wunderschöne Stadt mit vielen alten Gebäuden und dem Chateau Frontenac. Außerdem war ich noch in Ottawa  der Hauptstadt Kanadas. Meine Familie ist mit mir auch Ski- und Eislaufen gegangen.

Die Natur Kanadas ist wirklich beeindruckend. Wenn man ein wenig aus der Stadt herauskommt, sieht man am Horizont nichts als Bäume und es gibt viele Regionen die man nur mit einem Flugzeug erreichen kann, weil es keine Straßen gibt. Überall sind Wasserfälle und Unmengen Tiere.

Am Ende bin ich dann mit meiner Mutter, die aus Deutschland gekommen war, Hundeschlitten gefahren, die kanadischste Sportart überhaupt. Es war ein sehr schönes und auch prägendes Erlebnis. Danach haben wir noch Toronto, die Niagarafälle und New York besichtigt.

Nach einem dann doch recht traurigem Abschied von meinen Freunden, dem Land und vor allem meiner Gastfamilie trat ich dann mit einer wirklich tollen Erfahrung im Gepäck den achtstündigen Rückflug an, der mich zurück in mein altes Leben flog.

Mit meiner Gastfamilie und Freundendort kann ich ja dank Internet gut Kontakt halten und ich will alle unbedingt wiedersehen.

 Ich würde so ein Auslandsaufenthalt wirklich Jedem empfehlen. Man lernt sehr viel Neues und kann sich sein ganzes Leben der schönen Zeit erinnern. Es ist eine super Erfahrung.

 

 

Fotos zu diesem Bericht

Dein High School Aufenthalt - optimal mit GIVE
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