Niclas Englert berichtet von der Mount Baker Secondary School - Cranbrook (British Columbia / Kanada)

Mein halbes Jahr in Kanada



Hallo, ich bin Niclas, 16 Jahre alt und gerade erst von fünf Monaten in Cranbrook, British Columbia in Kanada zurück gekehrt. Ich hatte eine fantastische Zeit, habe viele tolle Leute kennen gelernt und bringe jede Menge Erfahrung mit nach Hause. Das Einleben in die Gastfamilie, wovor ich die meiste Angst hatte, verlief perfekt und wir wurden schnell zu einer richtigen Familie. Ich hatte einen mexikanischen Gastbruder, der zwei Jahre jünger ist als ich und auch mit dem verstand ich mich sehr gut. Freunde in der Schule zu finden war die kleinste Herrausforderung, da die Kanadier alle sehr offen waren und sofort auf einen zugegangen sind. Im Anfang meiner Zeit habe ich Football in der Schulmannschaft gespielt und es ist nur empfehlenswert in eine Schulmannschaft zu gehen, weil man dort am einfachsten die Leute kennen lernt und bei mir sind so die besten Freundschaften entstanden. Der Spirit in so einem Team ist unglaublich, auch wie die Schule ihr Team anfeuert. Nach der Footballsaison kam dann auch der Winter und mit dem Winter begann die Skisaison. Skifahren war von da an Hauptbeschäftgung, jedes Wochenende Samstag und Sonntag standen wir auf der Piste. Die Schule war relativ einfach, die Lehrer waren alle sehr freundlich und haben sich auch alle sehr nett von mir verabschiedet, als es Zeit war, zu gehen. Mit dem International Programm machten wir auch viele Ausflüge, die alle Spaß gemacht haben, vor allem das White Water Rafting am Anfang meiner Zeit. Mit meiner Gastfamilie sind wir ein paar Mal nach USA gefahren, haben dort immer eine tolle Zeit gehabt. Von all den tollen Sachen war für mich das Skifahren das Beste. Ich kann nur weiter empfehlen nach Kanada zu gehen, die Leute sind alle super offen und das Land ist einfach genial. Vom Essen her kann ich nur positives berichten. In meiner Familie gab es vor allem viel Reh und Elch an Fleisch zu essen, aber immer sehr lecker. Das kulinarische Highlight war jedoch das jeweilige Truthahnessen an Thanksgiving und Weihanchten, das für eine ganze Woche gereicht hat. Schule war nicht besonders anspruchsvoll und da ich nur vier Fächer hatte, gab es auch nicht besonders viele Hausaufgaben.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, ich hab viele neue enge Freunde gefunden, neues kennen und schätzen gelernt. Mein Englisch hat sich um deutliches verbessert und ich nehme lediglich positive Erinnerungen mit.