Franziska Wagner berichtet von der Westview Secondary School - Maple Ridge (British Columbia / Kanada)

5 Monate Kanada! Die beste Zeit meines Lebens!

Am 4. September hieß es für mich : " Bye Germany, and hello Canada!"  Nach langen Monaten voll Aufregung und Vorfreude ging es endlich los. Als ich im Flugzeug am Frankfurter Flughafen saß, wurde mir erst richtig klar, auf was ich mich hier eingelassen hatte. Ich unterhielt mich während des ganzes Fluges mit anderen Austauschschülern und wir erzählten uns auf welche Schule wir gehen würden und wer unsere Gastfamilien sind. Nach der Ankunft in Vancouver musste sich erstmal jeder mit seinen Englischkenntnissen an der Immigration beweisen, was aber für keinen von uns ein Problem war. Eine nette Frau unseres Schuldistrikts erwartet uns hinter der Gepäckausgabe. Mit ihr zusammen setzten wir uns in den typisch gelben Schulbus, den ich vorher nur aus Filmen kannte. Dieser brachte uns nach Maple Ridge. Dort wurden wir schon sehnsüchtig von unseren Gastfamilien erwartet.  Meine Gastfamilie, das waren  meine Gastmutter Lynn, mein Gastvater Richard und meine chinesischen Gastschwester Luna, empfingen mich mit offenen Armen.

Zwei Tage nach meiner Ankunft kam es dann zum Orientation Day. Nach dem ersten Treffen mit allen neuen Austauschschülern des Schuldistrikts, starteten wir zum Alouette Lake zum Kanu fahren. Das Kanu fahren hat mega viel Spaß gemacht und ich hab viele Internationals kennengelernt, die die selbe Schule besuchen werden, die Westview Secondary School in Maple Ridge. Der nächste Tag war dann auch endich der erste Schultag. Zuerst bekamen wir unseren Stundenplan. Meine Fächer waren Science, Math, Social Studies, English, Law, PE and Yoga. Da die Schule größer war als meine Schule in Deutschland, war es am Anfang ein bisschen schwer sich zurecht zu finden und das Systems des Stundenplans zu verstehen. Aber es haben mir viele Schüler und Lehrer ihre Hilfe angeboten und nach ein paar Tagen stellte dies gar kein Problem mehr für mich da.

Aus dem Grund, dass ich echt coole Fächer hatte, hat mir die Schule in Kanada wirklich Spaß gemacht. Laute Musik in der Pause und leckere Snacks ( wie Popcorn und Cookies) wurden nach ein paar Wochen Normalität in der Lunch Break. Da die Kanadier hier gewohnt sind, dass Austauschschüler an ihrer Schule sind, muss man selber den ersten Schritt machen und sie ansprechen. Darauf reagieren sie aber meisten super nett und freundlich und so habe ich auch viele Kanadier kennengelernt und wir sind teilweise auch gute Freunde geworden.

In meiner Freizeit bin ich meistens mit meinen Freunden ins Kino oder zu Tim Hortons gegangen, oder am Wochenende nach Vancouver zum Shoppen.

Ich war Mitglied des Field Hockey Teams der Westview Wildcats, was für mich einer der besten Erfahrungen in Kanada war. Wir hatten drei Mal die Woche Training für jeweils zwei Stunden. Das Team hat mich supergut augenommen und ich habe mich sehr wohl gefühlt. Bei Spielen gegen Manschaften anderer Schulen in Maple Ridge konnte ich richtig den Schulsprit in Kanada spüren. Viele Schüler und auch die Leherer kamen zu unseren Spielen, um uns anzufeuern. Es hat sehr viel Spaß gemacht.

Nach der Schule oder nach dem Training habe ich viel mit meiner Gastfamilie unternommen.  Meine Gastschwester Luna und ich sind sehr gute Freunde geworden . Ich kann es gar nicht erwarten, dass sie mich 2017 endlich in Deutschland besuchen kommt.

Der Schuldistrikt 42 hat uns sehr viele Möglichkeiten geboten die Umgebung zu erkunden. Zum Beipiel ein Trip nach Victoria (Vancouver Island), Fright Night in Playland und der Besuch eines Ice Hockey Games der Vancouver Giants.

Insgesamt habe ich in Kanada die beste Erfahrung meines Lebens gemacht. Ich habe Leute aus aller Welt kennengelernt, die zu sehr engen Freunden geworden sind. Mein Englisch hat sich um einiges verbessert und ich kann jetzt fließend Englisch sprechen, ohne über jedes Wort nachdenken zu müssen. In dieser Zeit habe ich so viel erlebt, gesehen und unternommen. Ich habe immer noch guten Konatkt mit meinen Freunden in Kanada, über Facebook, Skype usw.

Wenn ihr die Möglichkeit habt, so eine Erfahrung selber zu machen, dann würde ich es euch auf jeden Fall ans Herz legen, denn sowas ist eine einmalige Chance, die ich persönlich nie mehr vergessen werde.