Zuerst war ich noch ein bisschen skeptisch und ängstlich, ob das denn jetzt wirklich die richtige Entscheidung war, aber im Nachhinein kann ich nur sagen, dass es die beste Entscheidung war, die ich je machen konnte. In den letzten Monaten vor meiner Abreise wurde ich auch zunehmend nervöser und wollte eigentlich gar nicht an den Tag der Abreise und den Moment des Abschieds denken, aber als es dann soweit war, konnte ich es gar nicht mehr abwarten, endlich anzukommen und meine Gastfamilie kennenzulernen und neue Freunde in der Schule zu finden. Die ersten drei Wochen in Kanada verbrachte ich mit ungefähr 70 anderen deutschen Austauschschülern in einem Sommercamp in Maple Ridge, was ich als eine der besten Erfahrungen überhaupt in Kanada bezeichnen würde. Dort habe ich schon gute Freunde gefunden, bin sicherer in der Sprache geworden und habe natürlich schon ganz viel von der wunderschönen Natur und Gegend von British Columbia gesehen, was andere Austauschschüler, während ihres ganzen Aufenthaltes nicht gesehen haben. Mein persönliches Highlight des Sommercamps war der „Gletscherhike“ in Whistler mitten im Sommer in kurzen Hosen und T-Shirts mit der erstaunlichen Sicht, die man von der Whistler-peak hat!!! Nach einem traurigen Abschied von den anderen Deutschen am Ende des Sommercamps wurden wir alle zu unseren endgültigen Gastfamilien in den Städten unserer Schulen gebracht. Nach einer Woche Eingewöhnung in der neuen Gastfamilie und Umgebung habe ich mich auch dort schon wie zu Hause gefühlt, und viel mit meinen deutschen Freunden unternommen, die auch in North Vancouver zur Schule gingen und mit denen ich auch schon im Sommercamp befreundet war. Am ersten Schultag war ich jedoch auf mich alleine gestellt, da wir uns nicht für dieselbe Schule entschieden hatten, aber auch in meiner Schule habe ich mich schnell eingefunden mit Hilfe der lieben Kanadier, die sehr offenherzig sind und sich sehr für Leute aus anderen Ländern interessieren.  Auf der Sutherland Secondary School gab es eine riesige Fächerauswahl, dennoch entschied ich mich für Mathe, Französisch, Englisch und Fitness, um nach dem halben Jahr nicht zu viel nachholen zu müssen. Die Schule fing morgens erst um 8.45 Uhr an und endete um 3.10 Uhr. Viele Hausaufgaben haben uns die Lehrer nicht gegeben, so hatte ich viel Zeit mit meinen Freunden zu verbringen oder um etwas zu unternehmen. Mit meinen zwei besten kanadischen Freundinnen Mandy und Kelsey bin ich öfters shoppen gegangen,  habe deutsches Essen mit ihnen gekocht oder wir sind zusammen auf Grouse Mountain snowboarden gegangen. Auch mit meiner italienischen Gastschwester Caterina habe ich mich sehr gut verstanden und viel Zeit verbracht. Sie ist dort zu meiner engsten Freundin geworden und ich habe jetzt schon angefangen zu sparen, um sie bald in Italien besuchen zu können. Abschließend möchte ich jedem, der die Möglichkeit hat, einen Auslandsaufenthalt in North Vancouver weiterempfehlen, weil ich dort nicht nur Englisch gelernt habe, sondern auch viele wunderbare Momente in einer anderen Kultur mit Menschen aus aller Welt erlebt habe und viele gute Erfahrungen für mein Leben gemacht habe und dies eine Zeit war, die ich niemals vergessen werde. Ich vermisse Vancouver jetzt schon. Seid froh, dass Ihr es noch vor Euch habt und genießt Eure Zeit dort

Hier finden Sie interessante Erfahrungsberichte zum Thema Zuerst war ich noch ein bisschen skeptisch und ängstlich, ob das denn jetzt wirklich die richtige Entscheidung war, aber im Nachhinein kann ich nur sagen, dass es die beste Entscheidung war, die ich je machen konnte. In den letzten Monaten vor meiner Abreise wurde ich auch zunehmend nervöser und wollte eigentlich gar nicht an den Tag der Abreise und den Moment des Abschieds denken, aber als es dann soweit war, konnte ich es gar nicht mehr abwarten, endlich anzukommen und meine Gastfamilie kennenzulernen und neue Freunde in der Schule zu finden. Die ersten drei Wochen in Kanada verbrachte ich mit ungefähr 70 anderen deutschen Austauschschülern in einem Sommercamp in Maple Ridge, was ich als eine der besten Erfahrungen überhaupt in Kanada bezeichnen würde. Dort habe ich schon gute Freunde gefunden, bin sicherer in der Sprache geworden und habe natürlich schon ganz viel von der wunderschönen Natur und Gegend von British Columbia gesehen, was andere Austauschschüler, während ihres ganzen Aufenthaltes nicht gesehen haben. Mein persönliches Highlight des Sommercamps war der „Gletscherhike“ in Whistler mitten im Sommer in kurzen Hosen und T-Shirts mit der erstaunlichen Sicht, die man von der Whistler-peak hat!!! Nach einem traurigen Abschied von den anderen Deutschen am Ende des Sommercamps wurden wir alle zu unseren endgültigen Gastfamilien in den Städten unserer Schulen gebracht. Nach einer Woche Eingewöhnung in der neuen Gastfamilie und Umgebung habe ich mich auch dort schon wie zu Hause gefühlt, und viel mit meinen deutschen Freunden unternommen, die auch in North Vancouver zur Schule gingen und mit denen ich auch schon im Sommercamp befreundet war. Am ersten Schultag war ich jedoch auf mich alleine gestellt, da wir uns nicht für dieselbe Schule entschieden hatten, aber auch in meiner Schule habe ich mich schnell eingefunden mit Hilfe der lieben Kanadier, die sehr offenherzig sind und sich sehr für Leute aus anderen Ländern interessieren.  Auf der Sutherland Secondary School gab es eine riesige Fächerauswahl, dennoch entschied ich mich für Mathe, Französisch, Englisch und Fitness, um nach dem halben Jahr nicht zu viel nachholen zu müssen. Die Schule fing morgens erst um 8.45 Uhr an und endete um 3.10 Uhr. Viele Hausaufgaben haben uns die Lehrer nicht gegeben, so hatte ich viel Zeit mit meinen Freunden zu verbringen oder um etwas zu unternehmen. Mit meinen zwei besten kanadischen Freundinnen Mandy und Kelsey bin ich öfters shoppen gegangen,  habe deutsches Essen mit ihnen gekocht oder wir sind zusammen auf Grouse Mountain snowboarden gegangen. Auch mit meiner italienischen Gastschwester Caterina habe ich mich sehr gut verstanden und viel Zeit verbracht. Sie ist dort zu meiner engsten Freundin geworden und ich habe jetzt schon angefangen zu sparen, um sie bald in Italien besuchen zu können. Abschließend möchte ich jedem, der die Möglichkeit hat, einen Auslandsaufenthalt in North Vancouver weiterempfehlen, weil ich dort nicht nur Englisch gelernt habe, sondern auch viele wunderbare Momente in einer anderen Kultur mit Menschen aus aller Welt erlebt habe und viele gute Erfahrungen für mein Leben gemacht habe und dies eine Zeit war, die ich niemals vergessen werde. Ich vermisse Vancouver jetzt schon. Seid froh, dass Ihr es noch vor Euch habt und genießt Eure Zeit dort