2011 begann alles mit einem Klick und die Anmeldung war abgeschickt. Dann ging es los zur Infoveranstaltung und zum Interview. Doch irgendwie war das Austauschjahr immer noch weit weg, bis auf einmal „Die letzten Male“ begannen. Das letzte Mal Training, meine Abschiedsfeier… Schon fand ich mich im Flugzeug wieder, in Richtung Canada, Vancouver. Mein neues Zuhause für die nächsten 6 Monate. Am 10. August 2012 bin ich gelandet. Erst einmal ging es nach Maple Ridge, ins Sommerprogramm, das von GIVE angeboten wird. Und ich muss sagen, es war echt die beste  Zeit meines Austausches, die Familie war einfach nur toll und ich habe sie auch nach dem Sommerprogramm noch oft besucht, außerdem habe ich so viel tolles von Canada erlebt und gesehen, wozu ich sonst nie die Chance gehabt hätte. Doch auch die schönste Zeit geht einmal vorbei und ich kam nach einem tränenreichen Abschied nach Vancouver. Meine Gastfamilie schien auf dem Papier perfekt. Sie waren jüdisch-französisch, ich hatte zwei Gastgeschwister und einen Hund. Jedoch gab es einige Probleme, sodass ich nach einem Monat wechselte, was dann innerhalb von einer Woche geschah. Meine neue Familie war dann wieder gut, sie hat auch näher an der Schule gewohnt. Jedoch habe ich mit ihnen nicht so viel gemacht, sodass ich eher viel mit meinen Freunden unternommen habe, dennoch war es schön. Ich habe die Kitsilano Secondary besucht, eine wirklich schöne Schule mit einer tollen Lage. Es gab viele „Spaß-Kurse“, beispielsweise hatte ich neben den 5 Pflichtfächern noch Töpfern, Fotographie und Kochen, welche sehr viel Abwechslung gebracht haben. Ich war meistens in der Jahrgangsstufe 10, aber hatte auch einige Kurse in der 11. Außerdem habe ich im Cross-Country Team mit gemacht und auch Field Hockey gespielt. Im Winter war dann im „Girls Weightlifting Club“ und im „Ski and Snowboard Club“. Leider gab es auf der Schule sehr viele Deutsche, aber ich habe trotzdem viele Leute kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen. Man muss aber auch wirklich offen auf andere zugehen, denn die Kanadier fangen von selbst nicht damit an, denn sie sind schon in einem festen Freundeskreis, aber wenn man dies denn macht, sind sie echt nett und offen. Zwei meiner Freunde haben mich auch schon diese Sommerferien wieder besucht. Ich muss sagen, ich habe mich auch für eine tolle Stadt entschieden. Ich komme aus einer Kleinstadt, sodass Vancouver das totale Gegenteil war, aber auch damit kam ich zurecht. Es gibt so viel zu entdecken und zu unternehmen, sodass es wirklich nie langweilig wurde, auch wenn ich meine Freunde manchmal anspornen musste, etwas zu machen. Ende Januar ging es auch schon nach Hause und die Zeit ging wirklich sooo schnell um! Der letzte Schultag war echt traurig, weil man nie weiß, wann und ob man alle wiedersehen wird. Aber meine Eltern haben mir versprochen, wenn alles klappt, nächsten Sommer wieder hinzufahren und mich den kompletten Urlaub planen zu lassen. Als ich nachhause kam, war es trotzdem schön meine Familie wieder in die Arme zu schließen und auch meine Freunde standen auf einmal in meinem Wohnzimmer und haben mich dort überrascht! Zuhause habe ich mich auch relativ schnell wieder eingelebt und jetzt ist alles wieder normal. Auch in der Schule kam ich ziemlich schnell wieder mit ohne viel nachzuholen. Also jeder, der mit dem Gedanken spielt ins Ausland zu gehen, macht es! Und es ist normal sich am Anfang unsicher zu sein, ob die Entscheidung denn die richtige gewesen ist.   Wenn ihr noch irgendwelche Fragen habt, könnt ihr mir auch gerne eine E-Mail unter annika.salzmann@t-online.de schicken oder in meinem Blog von der Zeit vorbeischauen. www.annikas-canadian-adventure.jimdo.de , das Passwort gebe ich euch, wenn ihr wirklich Interesse habt.  

Hier finden Sie interessante Erfahrungsberichte zum Thema 2011 begann alles mit einem Klick und die Anmeldung war abgeschickt. Dann ging es los zur Infoveranstaltung und zum Interview. Doch irgendwie war das Austauschjahr immer noch weit weg, bis auf einmal „Die letzten Male“ begannen. Das letzte Mal Training, meine Abschiedsfeier… Schon fand ich mich im Flugzeug wieder, in Richtung Canada, Vancouver. Mein neues Zuhause für die nächsten 6 Monate. Am 10. August 2012 bin ich gelandet. Erst einmal ging es nach Maple Ridge, ins Sommerprogramm, das von GIVE angeboten wird. Und ich muss sagen, es war echt die beste  Zeit meines Austausches, die Familie war einfach nur toll und ich habe sie auch nach dem Sommerprogramm noch oft besucht, außerdem habe ich so viel tolles von Canada erlebt und gesehen, wozu ich sonst nie die Chance gehabt hätte. Doch auch die schönste Zeit geht einmal vorbei und ich kam nach einem tränenreichen Abschied nach Vancouver. Meine Gastfamilie schien auf dem Papier perfekt. Sie waren jüdisch-französisch, ich hatte zwei Gastgeschwister und einen Hund. Jedoch gab es einige Probleme, sodass ich nach einem Monat wechselte, was dann innerhalb von einer Woche geschah. Meine neue Familie war dann wieder gut, sie hat auch näher an der Schule gewohnt. Jedoch habe ich mit ihnen nicht so viel gemacht, sodass ich eher viel mit meinen Freunden unternommen habe, dennoch war es schön. Ich habe die Kitsilano Secondary besucht, eine wirklich schöne Schule mit einer tollen Lage. Es gab viele „Spaß-Kurse“, beispielsweise hatte ich neben den 5 Pflichtfächern noch Töpfern, Fotographie und Kochen, welche sehr viel Abwechslung gebracht haben. Ich war meistens in der Jahrgangsstufe 10, aber hatte auch einige Kurse in der 11. Außerdem habe ich im Cross-Country Team mit gemacht und auch Field Hockey gespielt. Im Winter war dann im „Girls Weightlifting Club“ und im „Ski and Snowboard Club“. Leider gab es auf der Schule sehr viele Deutsche, aber ich habe trotzdem viele Leute kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen. Man muss aber auch wirklich offen auf andere zugehen, denn die Kanadier fangen von selbst nicht damit an, denn sie sind schon in einem festen Freundeskreis, aber wenn man dies denn macht, sind sie echt nett und offen. Zwei meiner Freunde haben mich auch schon diese Sommerferien wieder besucht. Ich muss sagen, ich habe mich auch für eine tolle Stadt entschieden. Ich komme aus einer Kleinstadt, sodass Vancouver das totale Gegenteil war, aber auch damit kam ich zurecht. Es gibt so viel zu entdecken und zu unternehmen, sodass es wirklich nie langweilig wurde, auch wenn ich meine Freunde manchmal anspornen musste, etwas zu machen. Ende Januar ging es auch schon nach Hause und die Zeit ging wirklich sooo schnell um! Der letzte Schultag war echt traurig, weil man nie weiß, wann und ob man alle wiedersehen wird. Aber meine Eltern haben mir versprochen, wenn alles klappt, nächsten Sommer wieder hinzufahren und mich den kompletten Urlaub planen zu lassen. Als ich nachhause kam, war es trotzdem schön meine Familie wieder in die Arme zu schließen und auch meine Freunde standen auf einmal in meinem Wohnzimmer und haben mich dort überrascht! Zuhause habe ich mich auch relativ schnell wieder eingelebt und jetzt ist alles wieder normal. Auch in der Schule kam ich ziemlich schnell wieder mit ohne viel nachzuholen. Also jeder, der mit dem Gedanken spielt ins Ausland zu gehen, macht es! Und es ist normal sich am Anfang unsicher zu sein, ob die Entscheidung denn die richtige gewesen ist.   Wenn ihr noch irgendwelche Fragen habt, könnt ihr mir auch gerne eine E-Mail unter annika.salzmann@t-online.de schicken oder in meinem Blog von der Zeit vorbeischauen. www.annikas-canadian-adventure.jimdo.de , das Passwort gebe ich euch, wenn ihr wirklich Interesse habt.