Max Druschke berichtet aus Lismore (New South Wales / Australien)

Im Winter 26 Grad? Das kann man nur in „Down Under“ erleben. Ich heiße Max Druschke, bin 15 Jahre alt und komme aus Düsseldorf.

Wie kommt man nur auf die Idee 6 Monate nach Australien zu gehen? Ganz einfach: Ich hatte schon seit ungefähr 6 Jahren den Wunsch einmal in meinem Leben der Surferkultur und den Kängurus ganz nahe sein zu wollen. Die erste Chance war ein Auslandsaufenthalt in der 10. Klasse.

Mein erster Eindruck von meiner Familie und dem Land, wo ich ein halbes Jahr leben sollte war sehr positiv. Ich wohnte in einem Haus in der Nähe von Ballina (Ostküste) und ging in Lismore zur Schule.

Ich habe mich von Anfang an mit allen aus der Familie sehr gut verstanden, vor allem mit meinen Gastgeschwistern, Luke (20), Nathan (18), Ben (12) und Kate (7), mit denen man im Alltag viel Spaß hatte.

Schon zwei Tage nach meiner Ankunft, noch halbverschlafen vom  Jetlak, hatte ich meinen ersten Schultag auf „ John´s College Woodlawn“. Im Nachhinein  war es  einer der schönsten Tage, die ich dort an der Schule erlebt habe. Dies lag vor allem daran, dass ich sowohl von allen Lehrern als auch Schülern sehr freundlich empfangen und aufgenommen wurde. Im Gegensatz zum Schulbetrieb in Deutschland hatten alle sehr freundschaftliche Beziehungen zu den Lehrern, da man auch mal über das Erlebte vom Wochenende oder Xbox- Spiele reden konnte.

Das Gemeinschaftsgefühl hat in australischen Schulen einen ganz anderen Stellenwert als in Deutschland, es steht nämlich ganz oben. Dies wird zum einen durch Assembleys, Schuluniform und Sportangebote gefördert und führt im Umkehrschluss zu einer starken Identifikation mit Schule, Lehrern und Schülern.

Vor allem australische Sportarten wie Rugby, Football und Waterpolo standen auf der Tagesordnung, sowohl in der Schule als auch nach der Schule zu Hause mit Freunden und in der Familie.

In der ersten Zeit haben wir an den Wochenenden sehr viele Touren gemacht. Wir sind 9 Stunden zum Great Barrier Reef gefahren und haben dort die einzigartige und wunderschöne Unterwasserlandschaft erforscht.

Ein anderes Mal sind wir für 5 Tage nach Sydney geflogen. AMAZING CITY!

Wir waren in der Oper, an der Harbour Bridge, auf dem Sydney Tower, im Torango Zoo und was man besonders gut in Sydney machen kann: Shoppen. Es gab viele europäische Geschäfte, aber auch viele mit australischen Andenken jeder Art.

Am allerbesten aber war unsere Unterkunft in Sydney. Wir haben auf Cockatoo- Island, einer alten, geheimnisvollen Fabrikinsel, gezeltet und hatten einen tollen Blick auf die Skyline von Sydney.  Wir mussten immer mit dem Bot fahren ( Fähre), um in dir City zu kommen.

Am Anfang habe ich mir Sorgen um die Schule gemacht, ob ich dort Veständigungsprobleme haben werde oder Freunde finden werde. Doch schon schnell hatten sich meine Sorgen erübrigt und ich habe mich in meiner neuen Umgebung sehr wohl gefühlt.

Ich würde jedem einen Auslandsaufenthalt auf jeden Fall empfehlen, aber vor allem nach Australien!

Man kann in vielen Ländern sein Englisch verbessern, aber nirgendwo gibt es eine solch interessante Kultur, eine wunderschöne Landschaft (Meer, Wüste, Gebirge) und offene Menschen in einem Land wie in Australien.

 


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